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Umweltfreundlich heizen

Es gibt viele Alternativen zur herkömmlichen Ölheizung, wie beispielsweise die Brennstoffzelle, die Wärmepumpe oder Holzpellets. Umweltfreundliches Heizen lohnt sich auch finanziell, weil moderne Anlagen effizienter arbeiten. Von zusätzlichen Fördermitteln kann profitieren, wer seine alte Ölheizung austauscht.

Umweltfreundlich Heizen

Fördermittel

Die Modernisierung einer bestehenden Heizungs­anlage wird im Sinne der Klima­schutz­ziele vom Bund besonders gefördert. Der Aus­tausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärme­pumpe wird bespiels­weise mit 25 % der Investitions­kosten und zusätzlich mit 10 % Aus­tausch-Bonus gefördert.

Fördermittel erneuerbare Energien

Ölheizungen ab 2026 nur noch als Hybridsystem

Ab 2026 dürfen keinen reinen Ölheizungen mehr eingebaut werden. Lediglich Hybridsysteme, die zusätzlich zur Ölheizung regenerative Energien einbinden, sind dann noch erlaubt. Ölheizungen, die älter sind als 30 Jahre, mussten zum 31.12.2021 ohnehin ausgetauscht werden. Das BEG fördert den Austausch auch von der Austauschpflicht betroffener Ölheizungen mit attraktiven Zuschüssen von bis zu 55 %.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)

Solarthermie

Solarthermische Anlagen sind ideal, um bestehende Heizungsanlagen mit klimafreundlicher Energie zu ergänzen. Die Kollektoren auf dem Dach fangen die Sonnenwärme ein, leiten sie zu einem Wärmespeicher, wo sie für die Erwärmung des Wassers genutzt wird. Die Installation einer Solarthermieanlage wird als Einzelmaßnahme vom BEG mit 25 % gefördert.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)

Brennwertkessel und Solarthermie

Brennwertkessel arbeiten höchst effizient, da sie nicht nur die Verbrennungswärme, sondern auch die Abgase nutzen, die ansonsten ungehindert durch den Schornstein entweichen würden. Wer seine alte Ölheizung gegen einen modernen Öl-Brennwertkessel eintauscht, kann seinen Heizölverbrauch um etwa 10 % senken.

Fördermittel erneuerbare Energien

Heizen mit Brennstoffzellen

Auch Brennstoffzellen arbeiten sehr effizient, da sie nicht nur Wärme sondern gleichzeitig auch Strom produzieren. Dabei wird die Energie nicht durch Verbrennung gewonnen, sondern durch eine chemische Reaktion. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades von Brennstoffzellen-Anlagen erhalten sie vom Bund eine Zuschussförderung über einen Grundbetrag sowie einen weiteren leistungsabhängigen Betrag.

Fördermittel Brennstoffzelle

Wärmepumpen

Wärmepumpen ent­ziehen ihrer Um­gebung (Erdreich, Grund­wasser oder Luft) Wärme und wandeln diese in Heiz­wärme um. Zusätz­lich kann eine Wärme­pumpe in Kom­bination mit einem Warm­wasser­speicher die Warm­wasser­versorgung sicher­stellen. Zum Antrieb benötigt eine Wärme­pumpe Strom. Je mehr Strom aus er­neuer­baren Ener­gien bezogen wird, desto klima­freund­licher arbeitet eine Wärme­pumpe. Der Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärme­pumpe wird von der BEG mit bis zu 40 % der förder­fähigen Kosten gefördert.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)

Pelletheizungen

Bei der Verbrennung von Pellets wird nur die Menge an Kohlen­dioxid freigesetzt, die zuvor im Holz gespeichert war. Daher gelten Pellet­heizungen weitgehend klima­neutral. Obwohl die Preise von Pellets in den letzten Jahren gestiegen sind, sind Pellets noch immer ein vergleichs­weise günstiger Brenn­stoff. Der Aus­tausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine Pellet­heizung wird von der BEG mit 20 % der förder­fähigen Kosten gefördert.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)

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